Google Pay Casino in der Schweiz: kein Anbieter mit Konzession führt die Zahlung
Ein Google Pay Casino gibt es in der Schweiz im Oktober 2026 nicht. Keines der zehn Online Casinos mit ESBK-Konzession nennt Google Pay in seiner Kasse. Jackpots.ch schreibt dazu, eine Einzahlung damit sei in Schweizer Online-Casinos zurzeit nicht möglich. Mit dem Android-Handy zahlen Sie trotzdem in Sekunden ein, per TWINT, Karte oder PostFinance. Diese Wege führen alle zehn Anbieter ab CHF 10.
Auf einen Blick
- Google Pay: bei keinem der zehn Online Casinos mit ESBK-Konzession
- Regel von Google: Die Google Pay API ist für Glücksspiel nur in begrenzten Regionen zugelassen
- Für Android: TWINT, Visa und Mastercard, PostFinance und Paysafecard bei allen zehn, ab CHF 10
- Casino-Apps bei Google Play: sieben Anbieter
- Auszahlung: auf ein Konto, das auf Ihren Namen lautet (Artikel 50 VGS)
- Stand: Oktober 2026
Rechtlicher Hinweis
Google Pay akzeptiert kein Schweizer Online Casino mit Konzession. Wer Google Pay im Casino nutzen will, landet bei Anbietern ohne ESBK-Aufsicht: Sperre der Seite möglich, Gewinne steuerpflichtig, keine Wirkung der Schweizer Spielsperre.
Alle Casinos dieser Liste haben eine Konzession der ESBK, der Eidgenössischen Spielbankenkommission (offizielle Liste).
Google Pay in Schweizer Kassen: was die zehn Anbieter nennen

Grundlage sind die Zahlungsseiten, Hilfe-Artikel und FAQ der zehn Anbieter, abgerufen am 17. Oktober 2026. Google Pay steht in keiner dieser Listen. Die Spalten zeigen neben Google Pay die drei Wege, die sich am Android-Handy anbieten.
| Casino | Google Pay | TWINT | Visa / Mastercard | PostFinance | App bei Google Play |
|---|---|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | nein | ja | ja | PostFinance Pay | ja |
| mycasino | nein | ja | ja | PostFinance Pay | ja |
| StarVegas | nein | ja | ja | ja | ja |
| Admiral | nein | ja | ja | ja | ja |
| Swiss4Win | nein | ja | ja | Card und E-Finance | ja |
| 7melons | nein | ja | ja | Card und E-Finance | ja |
| PASINO.ch | nein | ja | ja | ja | ja |
| Swiss Casinos | nein | ja | ja, dazu Diners Club und Discover | ja, mit E-Finance | – |
| Casino777 | nein | ja | ja | PostFinance Card | Browser |
| Casineo | nein | ja | ja | PostFinance / Postcard | nicht gefunden |
Dazu kommen Apple Pay und Paysafecard bei allen zehn Anbietern, Skrill bei fünf und Neteller bei vier. Für Android-Nutzer zählen vor allem TWINT, die Karte und PostFinance, weil dafür kein Apple-Gerät und kein E-Wallet nötig ist.
Was Jackpots.ch zu Google Pay schreibt

Jackpots.ch, das Online Casino des Grand Casino Baden, führt eine eigene Seite zu Google Pay. Gleich unter dem Titel steht: «Eine Einzahlung mit Google Pay ist in Schweizer Online-Casinos zurzeit leider nicht möglich». Die englische Fassung der Seite sagt dasselbe.
Weiter unten beschreibt die Seite Limits und Ablauf einer Google-Pay-Zahlung, wie sie bei anderen Zahlungswegen von Jackpots.ch gelten. Da die Zahlung derzeit nicht angeboten wird, nennen wir diese Werte nicht als Limit. Verbindlich ist der Hinweis im Kopf der Seite.
Gültig bleibt der Teil zur Auszahlung: Jackpots.ch überweist nur auf ein Schweizer Bankkonto, das auf Ihren vollen Namen lautet. Die Auszahlung ist kostenlos und kann drei bis vier Arbeitstage dauern.
Warum Google Pay im Casino fehlt: Googles Regeln für Glücksspiel

Ein Händler bindet Google Pay über eine Schnittstelle von Google ein, die Google Pay API. Für diese Schnittstelle gilt eine Nutzungsrichtlinie mit eigenen Regeln für Glücksspiel. Die wichtigsten Punkte, aus dem Englischen übersetzt:
| Punkt der Richtlinie | Was Google schreibt |
|---|---|
| Google Pay API und Glücksspiel | derzeit nur in bestimmten, begrenzten Regionen und für eingeschränkte Arten der Einbindung erlaubt |
| Minderjährige und gesperrte Personen | keine Glücksspieldienste für Minderjährige oder für Personen, denen das lokale Recht das Spiel verbietet |
| Google Wallet API | nur Pässe ohne Geldtransaktion, etwa Mitgliedskarten, Treuepunkte oder Ergebnisse staatlicher Lotterien |
| Letzte Verschärfung | 15. August 2023: neue Einschränkungen für Glücksspiel bei Google Pay und Google Wallet |
Welche Regionen zugelassen sind, nennt Google in der Richtlinie nicht. Die zehn Schweizer Anbieter erklären auf ihren Seiten auch nicht, warum Google Pay fehlt. Fest steht der Befund: Keine der zehn Kassen führt Google Pay. Jackpots.ch hält die Zahlung in Schweizer Online-Casinos zurzeit für nicht möglich.
Was Google Pay ist: Karte im Konto, Zahlung per Knopf

Google Pay speichert die Daten Ihrer Kredit- oder Debitkarte im Google-Konto. Im Laden zahlen Sie mit der Karte aus Google Wallet kontaktlos, online über die Schaltfläche «Mit Google Pay kaufen». Laut Google sind Authentifizierung, Verschlüsselung und Betrugsschutz eingebaut, und Google verkauft weder Ihre Daten noch den Transaktionsverlauf.
Visa beschreibt auf seiner Schweizer Website den Schutz der Karte. Der Visa Token Service ersetzt beim Bezahlen die Kontonummer durch eine digitale Kennung, die Kartendaten werden nicht weitergegeben. Nach jeder Zahlung erhalten Sie eine Mitteilung mit Informationen zu Kauf und Händler. Google Pay erfüllt laut Visa die Anforderungen des EMVCo-Standards und funktioniert überall, wo kontaktlose Visa-Karten akzeptiert werden.
Auch Schweizer Banken binden ihre Karten in Google Pay ein, PostFinance etwa die PostFinance Card mit Debit Mastercard und die eigenen Kreditkarten. Im Laden und im Onlineshop zahlen Sie damit, in der Kasse der zehn Schweizer Casinos nicht.
Mit dem Android-Handy einzahlen: die Wege im Vergleich

Die Tabelle stellt die Wege zusammen, die Android-Nutzer bei den Schweizer Anbietern haben. Die Beispiele für Höchstbeträge stammen von den Zahlungsseiten der genannten Casinos.
| Zahlungsweg | Anbieter mit diesem Weg | Freigabe | Höchstbetrag pro Einzahlung, Beispiele | Zuschlag laut Swiss Casinos |
|---|---|---|---|---|
| TWINT | alle zehn | in der TWINT-App mit PIN | Jackpots.ch CHF 100’000, StarVegas CHF 10’000, Swiss4Win CHF 3’000 | keiner, wenn mit Bankkonto verknüpft |
| Visa / Mastercard | alle zehn | je nach Bank Visa Secure oder Mastercard Identity Check | Jackpots.ch und 7melons CHF 100’000, StarVegas CHF 10’000 | 3,5 bis 4 % bei gewissen Herausgebern |
| PostFinance | alle zehn | in der PostFinance App oder mit Kartendaten | StarVegas CHF 10’000 | keiner |
| Paysafecard | alle zehn | 16-stelliger Code oder Paysafecard-Konto | StarVegas CHF 300 bzw. CHF 1’000 | – |
| Skrill / Neteller | Skrill fünf, Neteller vier | Login im E-Wallet | StarVegas CHF 2’000, PASINO.ch ohne Obergrenze | – |
Ohne Zuschlag bleiben laut Swiss Casinos TWINT mit verknüpftem Bankkonto und PostFinance. Bei der Kreditkarte hängt es vom Herausgeber ab, ob die Einzahlung etwas kostet.
Die zehn Anbieter für Android-Nutzer im Kurzporträt
Jackpots.ch
Die App von Jackpots.ch hat bei Google Play über 10’000 Downloads. TWINT, Karte und Apple Pay nimmt das Casino bis CHF 100’000 pro Einzahlung an. Auszahlungen sind kostenlos und können drei bis vier Arbeitstage dauern.
mycasino
mycasino führt PostFinance Pay, TWINT und Karten und schreibt Einzahlungen innert Sekunden gut. Am Handy zahlen Sie über ein Kreditkarten-Symbol direkt aus dem Spiel ein. Eine Instant-Auszahlung ist einmal täglich möglich, auch am Wochenende.
StarVegas
Die Android-App von StarVegas ist kostenlos und erlaubt Ein- und Auszahlungen. TWINT, PostFinance und Karten laufen dort von CHF 10 bis CHF 10’000, Skrill und Neteller bis CHF 2’000, Aircash Abon bis CHF 250. Telefon und Chat sind täglich zwischen 9 und 20 Uhr erreichbar.
Admiral
Admiral nimmt alle Zahlungswege ab CHF 10 an, ohne Gebühr und mit sofortiger Gutschrift. Für Auszahlungen nennt das Casino TWINT, Karten, Apple Pay, Skrill und Neteller. Die erste Auszahlung des Tages kommt in Echtzeit.
Swiss4Win
Swiss4Win nimmt TWINT seit dem 22. September 2025 an, von CHF 10 bis CHF 3’000 pro Zahlung. Die Instant-Zahlung von CHF 50 bis CHF 3’000 funktioniert auch in der App. Gewinne zahlt Swiss4Win zusätzlich auf die Karte aus, mit der Sie eingezahlt haben.
7melons
7melons führt neben TWINT und Karten die PostFinance Card und E-Finance. Wer sonntags zwischen CHF 50 und CHF 500 per TWINT einzahlt, nimmt an einer Verlosung mit fünf Gewinnern pro Woche teil. Auszahlungen auf ein Schweizer Bankkonto dauern laut Anbieter zwei bis drei Werktage.
PASINO.ch
PASINO.ch setzt für Karten, Apple Pay und Skrill keine Obergrenze pro Einzahlung. Über den Game Cashier zahlen Sie am Handy direkt aus dem Spiel ein. Die Auszahlung per Überweisung dauert laut Anbieter höchstens drei Werktage.
Swiss Casinos
Swiss Casinos spielen Sie auf Android im Browser, die eigene App gilt dem Poker. Für PostFinance und TWINT mit Bankkonto nennt das Helpcenter keinen Zuschlag. Der Kundendienst ist rund um die Uhr in vier Sprachen erreichbar.
Casino777
Casino777 läuft ohne App im mobilen Browser. TWINT, Yapeal, Karten und die PostFinance Card nimmt das Casino bis CHF 10’000 pro Einzahlung an, die Banküberweisung braucht ein bis drei Werktage. Auf dem Kontoauszug erscheint die Kartenzahlung als Casino Davos AG.
Casineo
Für Casineo fanden wir bei Google Play keine App; gespielt wird laut Anbieter auf jedem Gerät, auch am Mobiltelefon. Kreditkarte, TWINT, PostFinance und Paysafecard schreibt Casineo sofort gut, eine Banküberweisung innert drei Arbeitstagen. Chat und E-Mail sind täglich von 8 bis 24 Uhr erreichbar.
Was eine Einzahlung von CHF 200 kostet
Die Casinos nennen für diese Wege keine eigenen Gebühren, mit einer Ausnahme: Casino777 führt bei Paysafecard bis 7,05 % in der Zahlungstabelle. Die Tabelle rechnet die Angaben von Swiss Casinos und Casino777 auf eine Einzahlung von CHF 200 um.
| Zahlungsweg | Zuschlag oder Gebühr laut Anbieter | Kosten bei CHF 200 |
|---|---|---|
| TWINT mit verknüpftem Bankkonto | kein Zuschlag (Swiss Casinos) | keine |
| PostFinance | kein Zuschlag (Swiss Casinos) | keine |
| Kreditkarte eines Herausgebers mit Zuschlag | 3,5 bis 4 % (Swiss Casinos) | CHF 7 bis CHF 8 |
| Paysafecard bei Casino777 | höchstens 7,05 % (Zahlungstabelle Casino777) | höchstens CHF 14.10 |
Bei Swisscard, Viseca und Cornèrcard steht in der Liste von Swiss Casinos zusätzlich «min. CHF 10». Fragen Sie Ihren Herausgeber im Zweifel vor der ersten Kartenzahlung nach den Konditionen.
TWINT statt Google Pay: der Ablauf am Android-Handy
TWINT ist die naheliegende Ausweichlösung, denn alle zehn Anbieter führen die Zahlung per App. StarVegas beschreibt den Weg in der eigenen Casino-App so:
- StarVegas-App öffnen und «Einzahlen» wählen.
- TWINT antippen und den Betrag eingeben.
- Die TWINT-App öffnet sich automatisch.
- PIN eingeben und die Zahlung bestätigen.
- Zurück in der Casino-App ist das Guthaben gutgeschrieben.
Ohne eigenes Bankkonto funktioniert die Prepaid-Version von TWINT, StarVegas bestätigt Einzahlungen damit ausdrücklich. Über 40 Schweizer Banken unterstützen TWINT laut StarVegas, unter ihnen UBS, Raiffeisen und PostFinance. Limits und Anbieter im Detail zeigt die Seite zum TWINT Casino.
Beispiel: CHF 80 per TWINT bei Swiss4Win
Sie öffnen die Kasse in der Swiss4Win-App, wählen TWINT und geben CHF 80 ein; das liegt im Rahmen von CHF 10 bis CHF 3’000. Swiss4Win zeigt einen QR-Code oder einen Zahlencode, den Sie in der TWINT-App eingeben. Nach der Bestätigung steht der Betrag laut Anbieter sofort im Spielkonto, eine Gebühr fällt nicht an. TWINT-Einzahlungen zählen bei Swiss4Win auch für Aktionen und Boni.
Visa und Mastercard am Android-Gerät: Kartenformular und Autofill
Ihre Karte aus Google Pay können Sie im Casino trotzdem verwenden, nur nicht über den Google-Pay-Knopf. Google beschreibt die Funktion «automatisch ausfüllen»: Gespeicherte Kartendetails trägt Chrome auf dem Android-Gerät beim Bezahlen ins Formular ein.
Für das Casino ist das eine gewöhnliche Kartenzahlung. Es gelten dessen Limits, bei StarVegas also CHF 10 bis CHF 10’000, und die Bestätigung mit Visa Secure oder Mastercard Identity Check. Auch der Zuschlag Ihres Herausgebers fällt an, wenn er einen erhebt.
Welche Herausgeber 3,5 bis 4 % verrechnen und welche Casinos auf die Karte auszahlen, zeigt die Seite Visa Casino.
PostFinance und Paysafecard: zwei Wege ohne Karte

PostFinance führen alle zehn Anbieter, unter den Namen PostFinance Pay, PostFinance Card oder E-Finance. Mit PostFinance Pay zahlen Sie laut PostFinance über die PostFinance App in Onlineshops. Casino777 lässt die Zahlung mit der PostFinance Card in der App oder mit Karten-ID und Kartennummer bestätigen.
Paysafecard funktioniert mit einem 16-stelligen Prepaid-Code, den Sie im Voraus kaufen. Casino777 schreibt ihn sofort gut, verrechnet laut Zahlungstabelle aber bis 7,05 % des Betrags. Mehr zu beiden Wegen steht auf den Seiten PostFinance im Online Casino und Paysafecard Casino.
Apple ja, Google nein: der Unterschied in der Kasse

Technisch arbeiten beide Wallets ähnlich: Sie hinterlegen eine Karte, und beim Bezahlen geht eine Ersatznummer statt der Kartennummer an den Händler. Apple nennt das eine gerätespezifische Nummer mit Transaktionscode, Visa beschreibt für Google Pay eine digitale Kennung aus dem Visa Token Service.
In der Kasse liegt der Unterschied bei der Annahme: Apple Pay führen alle zehn Schweizer Anbieter, Google Pay keiner. Für Glücksspiel setzt Google der Google Pay API nach eigener Richtlinie enge Grenzen. Wer Android und iPhone im Haushalt hat, zahlt deshalb am iPhone per Apple Pay und am Android-Handy per TWINT oder Karte.
Festes Budget am Handy: Prepaid statt Karte
Wer am Handy nur einen festen Betrag einsetzen will, wählt einen Prepaid-Weg. Mit der Prepaid-Version von TWINT laden Sie Guthaben vorab auf; StarVegas nimmt Einzahlungen damit auch ohne Bankkonto an.
Für Paysafecard kaufen Sie vorab einen Code mit 16 Stellen. StarVegas begrenzt Einzahlungen damit auf CHF 300 bzw. CHF 1’000. Aircash Abon nimmt StarVegas bis CHF 250 an, ebenfalls ohne Bankverbindung.
Für Auszahlungen braucht es trotzdem ein Zahlungskonto auf Ihren Namen, so schreibt es Artikel 50 VGS vor. Richten Sie es deshalb ein, bevor Sie den ersten Gewinn abheben wollen.
Casino-Apps für Android bei Google Play
Sieben der zehn Anbieter haben eine Casino-App im Google Play Store der Schweiz. Alle tragen die Altersfreigabe ab 18 Jahren. Die Zahlen stammen von Google Play, Stand 17. Oktober 2026.
| App | Downloads laut Google Play | Altersfreigabe |
|---|---|---|
| StarVegas | über 10’000 | PEGI 18 |
| Jackpots.ch | über 10’000 | PEGI 18 |
| Admiral | über 5’000 | PEGI 18 |
| mycasino | über 5’000 | 18+ |
| Swiss4Win | über 5’000 | PEGI 18 |
| 7melons | über 1’000 | PEGI 18 |
| PASINO.ch | über 1’000 | PEGI 18 |
Casino777 braucht laut eigener Angabe keine App: Spiele, Ein- und Auszahlungen laufen dort im mobilen Browser. Swiss Casinos nennt eine eigene Poker-App, Casineo ist bei Google Play nicht zu finden. Die StarVegas-App ist laut Anbieter kostenlos und erlaubt Ein- und Auszahlungen. Welche App was kann, vergleicht die Seite Mobile Casino.
Auszahlung ohne Google Pay: das Konto auf Ihren Namen
Auf Google Pay zahlt kein Schweizer Casino aus. Artikel 50 VGS schreibt vor, dass Gewinne nur auf ein Zahlungskonto auf Ihren Namen gehen. Den Saldo können Sie jederzeit ganz oder teilweise abheben.
Wer Gewinne schnell auf dem Handy sehen will, wählt eine Instant-Auszahlung:
- mycasino: einmal täglich in Echtzeit, rund um die Uhr und kostenlos, auf ein Schweizer Bankkonto in Ihrem Namen.
- Swiss4Win: von CHF 50 bis CHF 3’000 in wenigen Minuten, ohne Kosten, auch über die App.
- Swiss Casinos: ab CHF 100, für CHF 2 pro Auszahlung, auch am Wochenende.
- Admiral: die erste Auszahlung des Tages in Echtzeit.
Ohne Instant-Option dauert es länger, bei Jackpots.ch drei bis vier Arbeitstage. Alle Fristen stehen im Vergleich der Casinos mit schneller Auszahlung.
So erkennen Sie ein Casino mit Schweizer Konzession
Ob ein Casino in der Schweiz bewilligt ist, prüfen Sie in vier Schritten:
- Fusszeile lesen: Dort stehen Betreiberin und Konzessionsnummer, bei Admiral etwa die Nr. 2023-B-13-E.
- Liste der ESBK öffnen: Unter «Online-Spielbanken» stehen zehn Plattformen, Stand 17. März 2026.
- Adresse vergleichen: Alle zehn Plattformen auf der Liste laufen unter einer .ch-Adresse.
- Auf Warnseiten achten: Gesperrte Angebote leiten auf eine Warnseite mit der Liste der bewilligten Casinos um.
Fehlt eine Website auf der Liste der ESBK, ist ihr Angebot in der Schweiz nicht bewilligt, unabhängig von einer Lizenz aus dem Ausland.
Ausländisches Google Pay Casino: was Sie riskieren

Bietet Ihnen ein Casino Google Pay an, gehört es nach dem Stand Oktober 2026 nicht zu den zehn Anbietern mit Schweizer Konzession. Sein Angebot ist in der Schweiz nicht bewilligt, auch wenn es eine Lizenz aus dem Ausland vorweist.
| Punkt | Casino mit ESBK-Konzession | Casino ohne Schweizer Konzession |
|---|---|---|
| Aufsicht | ESBK | keine Schweizer Aufsicht |
| Zugang | frei | Sperrliste der ESBK, Umleitung auf eine Warnseite |
| Einsätze und Gewinne | Auszahlung auf Ihr Konto nach Artikel 50 VGS | Einziehung in einem Strafverfahren gegen den Anbieter möglich |
| Spielsperre | gilt in der Schweiz und in Liechtenstein | muss nicht beachtet werden |
| Steuern auf Gewinne | steuerfrei bis CHF 1’071’000 (2026) | als Einkommen steuerbar |
| Spielerschutz | Sozialkonzept mit Limits und Früherkennung | Schweizer Schutzmassnahmen nicht gesichert |
| Hilfe bei Verlusten | Aufsicht durch die ESBK | ESBK kann nicht helfen, nur Anbieter oder Zivilweg |
Spielende machen sich in einem nicht bewilligten Casino nicht strafbar, tragen aber die Risiken aus der Tabelle. Die dritte Sperrliste der ESBK für 2026 umfasst 3’567 Einträge. Was ausländische Lizenzen bedeuten, erklärt die Seite zu den ausländischen Online Casinos.
Limits und Spielsperre am Handy
Zwei Anbieter verlangen schon bei der Anmeldung ein Verlustlimit. Bei Casineo legen Sie vor dem Abschluss der Registrierung einen Höchstwert für den täglichen Nettoverlust fest, PASINO.ch fragt beim ersten Login nach einem monatlichen. Weitere Grenzen für Einzahlungen oder Verluste pro Tag, Woche oder Monat legen Sie bei Casineo im Spielerkonto fest.
Bis Ihre Identität geprüft ist, dürfen Sie nach Artikel 52 VGS höchstens CHF 1’000 einzahlen und keine Gewinne beziehen. Swiss4Win nennt dieses Limit für provisorische Konten ausdrücklich und erlaubt dort keine Auszahlungen. StarVegas bietet zudem Spielpausen von 1 bis 180 Tagen.
Eine Spielsperre wirkt für alle Casinospiele in der Schweiz, vor Ort und online, seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Den Weg zur Aufhebung beschreibt die Seite Spielsperre aufheben.
Apple Pay für iPhone-Nutzer
Mit einem iPhone steht Ihnen die Wallet-Zahlung offen, die Android-Nutzern fehlt: Apple Pay führen alle zehn Anbieter. Die Limits reichen bis CHF 10’000 bei StarVegas, Admiral und Casino777 und bis CHF 100’000 bei Jackpots.ch. Ablauf, Gebühren und Auszahlung erklärt die Seite zu Apple Pay; alle Wege vergleicht die Übersicht Zahlungsmethoden im Online Casino.
Häufige Fragen zum Google Pay Casino
Welches Schweizer Online Casino akzeptiert Google Pay?
Keines. Die zehn Anbieter mit ESBK-Konzession nennen Google Pay nicht in ihren Kassen, Stand Oktober 2026. Jackpots.ch hält eine Einzahlung damit in Schweizer Online-Casinos zurzeit für nicht möglich.
Warum bieten Schweizer Casinos kein Google Pay an?
Die zehn Casinos nennen dafür keinen Grund. Google erlaubt seine Zahlungsschnittstelle für Glücksspiel laut eigener Richtlinie nur in begrenzten Regionen und für eingeschränkte Arten der Einbindung.
Wie zahle ich mit einem Android-Handy im Casino ein?
Mit TWINT, Visa oder Mastercard, PostFinance oder Paysafecard; diese Wege führen alle zehn Anbieter ab CHF 10. Sieben Anbieter haben dafür eine App bei Google Play.
Kann ich die Karte aus Google Pay im Casino nutzen?
Als normale Kartenzahlung ja: Chrome trägt die gespeicherten Kartendaten auf Wunsch ins Formular ein. Es gelten dann die Kartenlimits des Casinos und die Bestätigung Ihrer Bank.
Kann ich Gewinne auf Google Pay auszahlen lassen?
Nein. Schweizer Casinos zahlen auf ein Konto auf Ihren Namen aus, Swiss4Win und Admiral auch auf die Karte der Einzahlung.
Was kostet eine Einzahlung ohne Google Pay?
Die Casinos selbst verlangen für Einzahlungen nichts, nur Casino777 nennt bei Paysafecard bis 7,05 %. Bei Kreditkarten gewisser Herausgeber kommen laut Swiss Casinos 3,5 bis 4 % Zuschlag dazu, TWINT mit Bankkonto und PostFinance bleiben ohne Zuschlag.
Sind Casinos mit Google Pay erlaubt?
In der Schweiz bewilligt sind nur die zehn Online Casinos auf der Liste der ESBK, und keines davon führt Google Pay. Ein Anbieter mit Google Pay hat demnach keine Schweizer Konzession.
Kommt Google Pay in Schweizer Casinos?
Auf den Zahlungsseiten der zehn Anbieter steht dazu keine Ankündigung, Stand Oktober 2026. Ändert sich das, passen wir diese Seite an.
Kann ich mit Samsung Pay im Casino bezahlen?
Nein, auch Samsung Pay nennt keiner der zehn Anbieter. PostFinance unterstützt Samsung Pay für seine Karten, in den Kassen der Casinos fehlt der Weg aber.
Funktioniert Apple Pay auf einem Android-Handy?
Nicht direkt auf dem Android-Gerät. Auf Geräten anderer Hersteller nutzen Sie Apple Pay laut Apple nur, indem Sie einen Code mit einem iPhone oder iPad scannen.
Brauche ich für ein Schweizer Online Casino eine App?
Nein. Casino777 läuft laut Anbieter vollständig im Browser, auch die Kasse. Sieben Anbieter bieten zusätzlich eine App bei Google Play an.
Gilt das Startlimit von CHF 1’000 auch für TWINT und Karte?
Ja. Artikel 52 VGS begrenzt alle Einzahlungen eines provisorischen Kontos auf insgesamt CHF 1’000, unabhängig vom Zahlungsweg.
Welcher Zahlungsweg ist am Android-Handy am günstigsten?
Laut Swiss Casinos fällt bei TWINT mit Bankkonto und bei PostFinance kein Zuschlag an. Die Casinos selbst verlangen für diese Wege nichts.
Wohin geht mein Gewinn, wenn ich per TWINT eingezahlt habe?
Auf ein Zahlungskonto auf Ihren Namen, etwa ein Bank- oder Postkonto in der Schweiz. TWINT als Auszahlungsweg nennt nur Admiral.
Quellen & Stand
Zahlungsseiten, Hilfe-Artikel und FAQ von Jackpots.ch (inklusive Google-Pay-Seite), mycasino, Swiss Casinos, Casino777, StarVegas, 7melons, PASINO.ch, Swiss4Win, Admiral und Casineo, abgerufen am 17. Oktober 2026; Google Pay Schweiz und Acceptable Use Policy der Google Pay und Wallet APIs; Visa Europe Schweiz zu Google Pay; PostFinance zur PostFinance App; Google Play Store Schweiz; Verordnung über Geldspiele (VGS), Artikel 50 und 52; ESBK und ESTV. Stand: Oktober 2026.